Spot an: Eine neue Bühne für die Sauberkeit

23.08.2026 / 4 min Lesezeit

Im vergangenen Herbst hat Mr. Wash in Duisburg eröffnet. Schon während des Testbetriebs zeigte sich, wie groß das Interesse in der Ruhrgebietsstadt war: Gratiswäschen lockten so viele Autofahrerinnen und Autofahrer an, dass unser neues Team direkt zum Start alle Hände voll zu tun hatte.

Die Mr. Wash Anlage in Duisburg

„Wir haben die Leute zunächst mit Schildern zu uns hineingewunken“, erzählt Niederlassungsleiter Sebastian Sow. „Doch die Aktion sprach sich so schnell herum, dass wir die Zufahrt zeitweise schließen mussten, weil es sonst zu voll geworden wäre.“

Sebastian Sow, 40, leitet die Niederlassung, die zu den größten im Unternehmen gehört.

Sebastian Sow, Niederlassungsleiter Mr. Wash Duisburg

Für den 40-Jährigen ist der Standort etwas Besonderes. Nach elf Jahren als Leiter der Anlage im Essener Norden arbeitet er nun in seiner Heimatstadt. Die neue Niederlassung gehört zu den größten im Unternehmen. An Spitzentagen sind Kapazitäten von bis zu 3.000 Außenwäschen möglich. Gearbeitet wird an jeweils zwei Bändern in der Außenwäsche und der Innenreinigung sowie im HANDWAX. An rund 40 Saugerplätzen im Innen- und Außenbereich kann die Kundschaft selbst reinigen.

 

Das Auto wird bühnenreif

Ein Highlight ist das HANDWAX-Band von Mr. Wash, das direkt neben den Innenreinigungsbändern verläuft und bald auch in anderen Städten in Serie gehen soll. Dadurch entfallen aufwendige Rangierflächen, und der Ablauf wird für die Kundschaft deutlich komfortabler. Während die Fahrzeuge auf Hochglanz poliert werden, können die Inhaberinnen und Inhaber auf einer Tribüne Platz nehmen.

Mr. Wash Duisburg, Handwachs

Am Ende der Strecke wartet eine inszenierte Übergabe: Unter effektvoller Beleuchtung strahlt das frisch gewachste Fahrzeug – fast wie auf einer Bühne.

Gestaltungselemente vom Schrottplatz

Gestalterisch greift der Standort seine Umgebung auf. Die Innenräume sind im Industrie-look gehalten und mit großen sowie kleinen Sägeblättern dekoriert. Verantwortlich für das Konzept ist Annette Blattner von der Agentur d.sign.

Für die passenden Elemente begab sie sich selbst auf die Suche: „Ich war bei Schrotthändlern in Duisburg unterwegs und habe dort Materialien gesammelt.“ Bei einem Steinbruch-Betreiber aus Dortmund fand sie Steinsägeblätter – das größte mit einem Durchmesser von 2,70 Metern.

 

Innenreinigung Mr. Wash Duisburg

Für Transport und Montage mussten schweres Gerät und starke Männer an den Start.

Die Montage der Sägeblätter bei Mr. Wash in Duisburg

Saubere Technik, saubere Energie – für saubere Autos

Photovoltaik bei Mr. Wash in Duisburg

An den Staubsaugplätzen informieren Signallampen, welcher Platz frei oder besetzt ist.

Signallampen an den Saugerplätzen bei Mr. Wash in Duisburg

Auch im Teambereich spiegelt sich die regionale Verbundenheit wider: Sebastian Sow gestaltete die Räume mit zahlreichen, den Räumen angepassten Aufnahmen aus Duisburg.

Nicht weniger anspruchsvoll als die Gestaltung war zuvor die Bauphase. Rund 7.000 Kubikmeter Erde mussten bewegt werden, denn das gesamte Gelände wurde um etwa 50 Zentimeter angehoben. Die frühere Industriebrache im Duisburger Süden hatte eine besondere Eigenheit: Nach starken Regenfällen versickerte das Wasser kaum und sammelte sich stattdessen auf der Fläche. Zeitweise musste es sogar abgepumpt werden, um weiterarbeiten zu können, so dass jeder trockene Tag auf der Baustelle willkommen war.
 

Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Stattdessen bietet die neue Anlage eine moderne Bühne für unsere professionelle Fahrzeugpflege.

Autowäsche bei Mr. Wash in Duisburg
Mr. Wash Duisburg

Dieser Artikel erschien in unserem Kundenmagazin RUNDUM 17 im Mai 2026.

Der schnellste Weg nach Duisburg