Ist das noch nützlich oder kann das weg?

20.03.2026 / 3 min Lesezeit

Das Auto kann vieles sein, ein Fortbewegungsmittel, ein Rückzugsort, eine Wohlfühloase, eine mobile Garderobe, ein Statussymbol oder ein Gebrauchsgegenstand sein. Manchmal wird es auch zur rollenden Rumpelkammer. Um lästiges Suchen zu vermeiden, sollte man die Dinge, die sich hier immer wieder ansammeln, von Zeit zu Zeit ausmisten. Das spart lästiges Suchen und schafft Platz für die wichtigen Dinge.

Die Sache mit dem Taschentuch

Manchmal sucht man im Auto etwas ganz Simples – sagen wir ein Taschentuch – und plötzlich begibt man sich auf eine kleine Schatzsuche. So ging es mir neulich auf einer Fahrt vom Sauerland ins Ruhrgebiet. Ein Griff in die Mittelkonsole, und statt Taschentüchern hielt ich eine Packung Kekse in der Hand, deren Haltbarkeitsdatum eher in die Kategorie „historisch wertvoll“ fiel. Daneben lagen ein alter 10-DM-Schein, mehrere Kugelschreiber, von denen immerhin einer noch schrieb, und irgendwo im Fußraum ein stattlicher Stein aus dem letzten Korsika-Urlaub. Nur das, was ich eigentlich gesucht hatte, war natürlich nicht dabei.

Zeit für einen Neustart

Spätestens da wird klar, dass hier Handlungsbedarf besteht. Die Winterjacken von der Rückbank können erstmal in den Schrank und ein Stopp beim nächsten Mülleimer hilft auch weiter. Noch besser wird es, wenn man das Ganze direkt mit einer professionellen Innenreinigung bei Mr. Wash verbindet. Danach fühlt sich das Auto nicht nur sauberer an, sondern auch deutlich entspannter – fast wie neu. Und mit den praktischen, kostenlosen Auto-Müllbehältern bleibt das Chaos künftig hoffentlich draußen.

Was wirklich immer mit muss

Ein paar Dinge gehören allerdings unabhängig vom persönlichen Ordnungsgefühl immer ins Auto. Der Gesetzgeber schreibt Warndreieck, Erste-Hilfe-Set inklusive Masken, Warnweste sowie Führerschein und Zulassungsbescheinigung vor. Das ist die Pflicht. Alles darüber hinaus ist Geschmackssache.

Ich bin da etwas anders unterwegs. Für mich gehören eine Parkscheibe, Kleingeld für den Parkautomaten und ein Einkaufswagenchip zur Grundausstattung, schließlich weiß man nie, wann ein spontaner Stadtbummel ansteht. Ein Regenschirm sorgt dafür, dass ich trocken ankomme, eine Tasche ist für spontane Einkäufe immer griffbereit. Dazu kommt eine Wasserflasche, eine Sonnenbrille, ein Ladekabel, ein Lappen für alle möglichen Fälle, etwas Fruchtgummi von Mr. Wash für den kleinen Hunger zwischendurch und natürlich Taschentücher. Die liegen jetzt übrigens bewusst in der Mittelkonsole.

Die persönliche Must-have-Liste

Was man zusätzlich dabeihat, hängt stark vom eigenen Alltag ab. Mein Freund zum Beispiel setzt auf eine eher klassische Ausstattung: Schreibblock, funktionierende Stifte, Sonnenbrille, eine Decke und einen Autoatlas. Ja, ganz analog. Aber er schwört darauf und verfährt sich tatsächlich nie.

 

Für alle, die vorbereitet sein wollen

Und wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, hat auch noch einen Liter Nachfüll-Öl dabei – oder überlässt das einfach den Profis bei macOIL.

Fazit: Weniger Chaos, mehr Komfort

Am Ende gilt: Ein aufgeräumtes Auto macht das Leben leichter. Und beim nächsten Griff in die Mittelkonsole findet man dann vielleicht tatsächlich das, was man gesucht hat – und nicht die Relikte vergangener Roadtrips.